Wichtige Formalitäten nach der Geburt

Welche Formalitäten sind nach der Geburt wichtig: Auch wenn Sie sich nichts sehnlicher wünschen, als die ersten Momente, Tage und Wochen ungestört zu genießen, sollten Sie die wichtigsten Formalitäten und Behördengänge rechtzeitig erledigen. So gehen Sie sicher, dass Sie sowohl rechtlich, als auch finanziell abgesichert sind.

Innerhalb der ersten WocheGeburtsurkunde beantragen (wird meist von der Klinik übernommen)
Vor oder nach der GeburtVaterschaftsanerkennung beim Standes- oder Jugendamt beantragen (kann auch schon vor der Geburt erfolgen und ist nur für unverheiratete Paar nötig)
Nach erhalt der GeburtsurkundeKrankenversicherung des Kindes anmelden
Mutterschaftsgeld bei der Krankenkasse beantragen
Kindergeld bei der Arbeitsagentur beantragen
Lohnsteuerkartenänderung beim Finanzamt beantragen
Innerhalb der ersten drei MonateElterngeld bei der Elterngeldstelle beantragen
Sieben Wochen vor geplantem BeginnElternzeit beim Arbeitgeber beantragen

Einige Tage nach der Geburt ist es wichtig, sich um die formellen Dinge rund um die Geburt des Kindes zu kümmern. Es wird Ihnen zwar einiges vom Papierkrieg abgenommen, einiges müssen Sie oder Ihr Partner aber selbst erledigen. Sollten Sie im Krankenhaus entbunden haben, wird das Krankenhaus nach Rücksprache mit Ihnen die Geburt beim Standesamt melden. Bei einer Hausgeburt macht dies entweder die Hebamme oder der Vater oder die Mutter selbst. Dies bespricht Ihre betreuende Hebamme nach der Geburt mit Ihnen. Das Standesamt stellt dann die Geburtsurkunde und Kopien der Urkunde zur Vorlage bei der Kindergeldkasse und der Krankenkasse aus, um das Baby zu versichern und Elterngeld zu beantragen.

Formalitäten nach der Geburt des Kindes

Checkliste

Tipp: Wenn Sie die erste Zeit in aller Ruhe genießen wollen, können Sie mit einer Vollmacht die meisten Behördengänge an Freunde oder Verwandte abgeben.
Zusätzlich nehmen die meisten Paare heute die Möglichkeit der aufsuchenden Betreuung durch eine Hebamme während der Zeit des Wochenbettes in Anspruch. Somit können Sie die Sorgen und Ängste der ersten Zeit mit Fachpersonal besprechen.

Ihre Iris Edenhofer

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7 Kommentare » Schreibe einen Kommentar
  1. In manchen Bundesländern sollte man dies zeitig machen da man meist 2 jahre wartezeit hat… Bianca Binder

  2. Standesamt: Geburtsurkunde (dort kann man in vielen Kommunen auch alles wegen Vaterschaft und Sorgerecht klären was die nicht verheirateten Eltern vielleicht interessiert), Krankenkasse, Elterngeld, Kindergeld, evtl. Jugendamt bezüglich Unterhaltsvorschuss, Kindergartenanmeldung. Dürfte so ziemlich das Wichtigste bei sein 🙂

  3. Alles schon vor der Geburt soweit es geht fertig machen…dann muss nur noch die geburtsurkunde beigefügt werden….

  4. Wenn man das vorher nicht weiß ist nicht schlimm, man bekommt vom Krankenhaus eine Tu Du Liste 😉

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